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Montag bis Donnerstag: 13.00 Uhr-17.00 Uhr  

Freitag: 13.00 Uhr-16.15 Uhr

zusätzlich von Mai bis einschließlich
Oktober Mo - Fr von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Burg Randeck

Die Reste der ehemals stattlichen Burganlage thront über den Ort, als würde sie noch heute die
Gemeinde bewachen. Strategisch war der Ort für die Burg sehr gut gewählt. Man hat einen
herrlichen Ausblick in die Tallandschaft. Sie liegt 514 über dem Meeresspiegel und lässt nur
mehr in den Grundzügen erkennen, welches stattliche Schloss es einst gewesen ist.

Der Name Randeck wird kurzerhand gedeutet als Rundeck, bezugnehmend auf die eine
Eckenbildung im an sich runden Bergfried.

Randeck ist auf einzelne, vorgeschobene Bergkuppe und geht im Süden und Westen in den
Felsensteilabfall über, während es nach rückwärts, im Norden und Osten, in einen natürlichen,
steilen Felsgraben abfällt, der nie als Wassergraben gedacht war und an seinen vorderen und
hintern Ende mit einer bewehrten Mauer abgeschlossen ist.

Die Burg Randeck zählt zu den ältesten Burganlagen Bayerns. Allerdings liegt in der frühen
Geschichte von Randeck manches im Ungewissen. Nach 1000 und 1100 treten in Urkunden
ein Heinrich von Ezzangin, ein Henric, ein Regil und ein Reicherus auf. Später erscheinen ein
Gebhard "von Rotteneck und Randeck".

Sicherer geschichtlicher Boden entsteht für Randeck mit Ulrich I von Abensberg (+ 1298). Ihm
folgt Ulrich der II. Essing verdankt Ulrich III. vieles. Die hohe Gunst des Kaiser Ludwig des Bayern
für seinen Abensberger verleiht ihm und seinen Erben das Recht, Essing mit allen Freiheiten und
Gewohnheiten wie die Stadt Ingolstadt zum Markt zu erheben. Im Jahr 1336 verleiht Ulrich das
Marktrecht. Man nimmt an, dass die Abensberger Babonen auch den Spruch geprägt haben:
"Zu Abensberg wollen wir uns ernähren, und zu hohen Randeck uns erwehren".

Weitere wichtige Herrscher der Burg waren Herzog Wilhelm der IV und Leonhard von Eck. Der Sohn
eines Kelheimer Landrichters brachte es zum Bayerischen Kanzler und bestimmte wesentlich die Politik
Bayerns seiner Zeit. Von Leonhard von Eck stammt auch die noch sichtbare Inschrift am Eingang zur
Ruine, die lautet: "Wenn Gott die Burg nicht mehr bewacht, bewacht sie niemand mehr"

Die Burg wurde im dreißig jährigen von den Schweden nach langer Belagerung niedergebrannt .
Mehrmals wechselte die Burg ihre Besitzer. Oftmals kam es zu Auseinandersetzungen mit der Essinger
Bürgerschaft. So auch 1660 als es Streit um die Marktrechte und Gebührenrechte mit dem Burgbesitzer
Jakob Freymann gab. Die Essinger zogen dabei meist den kürzeren. Freymann hatte aber 1672 genug
von den Streitereien und verkaufte die Burg.

Randecker Burgeigentümer:
Rottenecker bis 1200
Randecker 1224
Abensberger Babonen bis 1485
Herzog Wilhelm der IV 1485 bis 1529
Leonhard von Eck 1529 bis 1565
Von Schwarzenberg 1565 bis 1594
Fugger 1594 bis 1596
Von Freymann 1596 bis 1672
Jesuiten von Ingolstadt 1672 bis 1773
Malteser 1773 bis 1828
Freistaat Bayern 1828 bis 1996
Markt Essing ab 1996

Im Zuge von Privatisierungsmaßnahmen verkaufte der Freistaat Bayern die Burg im Jahr 1996 an
den Markt Essing. Die Gemeinde wollte erreichen, dass die Burg der Öffentlichkeit weiterhin zugänglich
ist. Sie wird nun auch für Konzerte genutzt. In Planung sind auch Ausstellungen in die Burg zu integrieren.

Öffnungszeiten:
01.04. bis 31.10. täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr
Sonst nach Vereinbarung Telefon: 09447/322

Eintritt:
6 bis 14 Jahre 1,00 Euro, ab 14 Jahre 2,00 Euro
mit Kurkartenvergünstigung 1,00 Euro

 
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